Der Aufschlag
• 1. Aufschlagstellung
• 2. Ziele des Aufschlagspielers
• 3. Schlägerhaltung beim Aufschlagen
• 3.1 Beinarbeit beim Aufschlag
• 4. Aufschlagprinzipien
• 4.1 Scheibenwischerprinzip / Propeller
• 4.2 Umkehrprinzip
• 4.3 Stip-Aufschlag
• 5. Aufschlagtraining
• 6. Standardaufschläge
Der Aufschlag ist der einzige Schlag beim Tischtennis, der in jedem Ballwechsel vorkommt und nicht aktiv vom Gegner beeinflusst wird. Ein regelmäßiges Aufschlagtraining ist daher wichtig, um sich alle PTRF-Effekte (Platzierung, Tempo, Rotation, Flugbahn) zu Nutze zu machen.
Spieler mit guten Aufschlägen spielen erfolgreicher, doch trotzdem findet das Aufschlagtraining - im Gegensatz zu anderen Schlägen - zu wenig Beachtung. Wichtig beim Aufschlagtraining ist, dass es zu einem automatisierten Bewegungsablauf kommt und jeder Aufschlag auch in der Verlängerung des Entscheidungssatzes sicher gespielt werden kann. Außerdem müssen die Aufschläge in das individuelle Spielkonzept des Sportlers passen.
Kinder sollten erst mit einem gezielten Aufschlagtraining beginnen, wenn sie ein gewisses Spielniveau haben und alle Schlagarten in ihrer Grobform beherrschen. Wird zu früh mit komplizierten Aufschlägen begonnen, kommen bei den Anfängern häufig keine längeren Ballwechsel mehr zustande. Der returnierende Spieler kann entweder den Aufschlag nicht annehmen oder der Aufschläger kann kein Kapital aus seinem Vorteil ziehen.
Wichtig ist, den Kindern vor dem Beginn des Aufschlagtrainings, die Aufschlagregeln zu erklären.
1. Aufschlagstellung
Angriffspieler führen den Aufschlag normalerweise von der Rückhandecke des Tisches mit der Vorhand aus, um beim nächsten Schlag eine gute Position für einen Angriffsschlag mit der Vorhand zu haben.
Aus der Rückhandecke kann der Ball über die gesamte Breite des Tisches verteilt werden, besonders in die weite Rückhand des Gegners. Platzierungen in die weite Rückhand werden häufig benutzt, um den Gegner in eine Position neben dem Tisch zu drängen und die - in der Regel - schwächere Rückhand anzuspielen.
Hierbei steht der Aufschläger (Rechtshänder) seitlich in Verlängerung der Grundlinie und verlagert sein Gewicht auf das linke Bein. Nach dem Balltreffpunkt muss der Aufschläger eine schnelle Drehung um das tischnahe Bein machen und das rechte Bein nachziehen, damit er so schnell wie möglich wieder die Ausgangsstellung einnimmt.
Nur wenige Angriffsspieler sind rückhanddominant. Diese Spieler schlagen dann eher aus der Tischmitte auf.
Auch wenn man einen Linkshänder als Gegner hat, sollte man vermehrt aus der Tischmitte servieren, um die weite Rückhand des Linkshänders anspielen zu können.
Abwehrspieler schlagen eher aus der Mitte des Tisches auf und spielen ihre Aufschläge auch vermehrt in die Tischmitte, um dem Gegenüber keinen großen Winkel auf einer Seite des Tisches für einen offensiven Schlag anzubieten.


2. Ziele des Aufschlagspielers
Ein guter Aufschlag sollte maximal eine Ballhöhe, also vier Zentimeter, über die Netzoberkante geschlagen werden. Eine einfache Regel lautet: je flacher desto besser! Ein so flacher Aufschlag ist aber nur dann möglich, wenn der Balltreffpunkt etwa auf Höhe der Netzoberkante liegt.
Als Aufschläger verfolgt man das Ziel, den Rückschläger durch Tempo, Rotation und Platzierung vor möglichst viele Entscheidungen zu stellen. Je mehr Zeit der Kontrahent zum Denken und Auswerten der Situation benötigt, umso höher ist auch seine Fehlerquote beim Rückschlag. Dies erreicht man, in dem man beim Aufschlag die gesamte Länge und Breite der gegnerischen Tischhälfte ausnutzt. Dabei sollte man den Rückschläger und seine Position zum Tisch genau beobachten. Platziert man dann den Aufschlag so, dass der Gegner sich zum Ball bewegen muss, steigt seine Fehlerquote ebenfalls an. Spielt man etwa einen halblangen Aufschlag auf den Wechselpunkt, so muss sich der Rückschläger zunächst zwischen Vorhand und Rückhand entscheiden. Danach folgt die Entscheidung, ob ein Topspin über oder hinter dem Tisch gezogen werden kann, oder ob der Aufschlag geschupft oder geflippt werden sollte.
Will man einen langen Aufschlag spielen, so muss der Ball beim ersten Kontakt mit dem Tisch auf der eigenen Hälfte auch im Grundlinienbereich aufspringen (rotes Feld). Bei einem kurzen Aufschlag liegt dieser Punkt näher zum Netz (grünes Feld) und bei einem halblangen Aufschlag eher in der Mitte der jeweiligen Tischhälfte.

Nicht nur durch die Aufschlagbewegung, die Rotation oder die Platzierung kann man einen Rückschläger täuschen, auch durch Gestik und Mimik vor und beim Aufschlag kann man den Kontrahenten hinters Licht führen, etwa durch ein leichtes Aufstampfen oder ein verzerrtes Gesicht, dass dem Gegner signalisieren soll, man habe dem Aufschlag besonders viel Rotation verliehen.
Auch kann man den Gegner durch verbale Aussagen täuschen, von denen er annehmen soll, dass diese überhaupt nicht für ihn bestimmt sind. Punktet der Gegner zum Beispiel mit einem Topspin direkt nach einem halblangen Aufschlag, so kann man verärgert tun und halblaut zu sich selbst sagen: „Die Aufschläge müssen kürzer kommen“ oder „Jetzt mach endlich kurze Aufschläge“. Der Rückschläger stellt sich bei der nächsten Angabe mental darauf ein, doch als Aufschläger macht man keinen kurzen, sondern einen langen und schnellen Aufschlag auf den Wechselpunkt oder in die freie Ecke.
Solche oder ähnliche taktischen Mittel sind auch in eingespielten Doppeln möglich. Man sagt leise zu seinem Partner – aber so, dass es die Gegner hören – „mit Schnitt“ oder „kurz“ und macht im Anschluss genau das Gegenteil.
Zu bedenken ist aber, dass die Übergänge zwischen taktischer Cleverness und Unfairness hierbei fließend sind.
Abschließend lassen sich die drei grundsätzlichen Ziele des Aufschlagspielers zusammenfassen:
• Der Aufschläger versucht vor allem, mit seinen Aufschlägen einen direkten Punktgewinn zu erzielen.
• Ein weiteres Ziel ist, die Initiative für den weiteren Spielverlauf durch einen schlechten Rückschlag des Gegners zu ergreifen oder den Gegenspieler daran zu hindern, seine besten Schläge einzusetzen.
• Des Weiteren soll dem Gegenüber das Erkennen des Aufschlages erschwert werden, was durch einen schnellen Bewegungsablauf erfolgen kann.
Einen gefährlichen Aufschlag zeichnen verschiedene Punkte aus:
• variable Rotation (Seitschnitt, Seitunterschnitt, Unterschnitt, Seitoberschnitt, Oberschnitt und einen Aufschlag ohne jeglichen Schnitt, der durch das Blockieren des Handgelenks kurz vor dem Balltreffpunkt erzielt wird)
• variable Platzierung (Aufschläger muss den Ball kurz, halblang und lang spielen können und dabei seitlich den ganzen Tisch ausnutzen)
• variabler Ballwurf (der Ball kann für spezielle Aufschläge verschieden hoch geworfen werden; ein sehr hoch geworfener Ball trifft mit größerem Tempo auf den Schläger, so dass je nach Schlagart mehr Rotation oder Tempo erreicht werden kann)
• zum anderen kann man durch einen variablen oder extrem hohen Ballwurf das Timing des Rückschlägers stören, etwa einen ganzen Satz nur Aufschläge mit einem sehr hohen Ballwurf servieren und am Satz- oder Spielende Aufschläge mit einem viel niedrigeren – aber regelgerechtem – Ballwurf machen
• variables Tempo (schnelle Aufschläge einsetzen, um den Gegner zu überraschen)
• streut man immer wieder schnelle Aufschläge in sein Repertoire ein, nimmt der Gegner eine weiter entfernte Position zum Tisch ein, da er sich unsicher fühlt, mit langen und schnellen Aufschlägen erwischt zu werden (Platzierung an die Grund- und Seitenlinie, den Wechselpunkt oder in die freie Ecke)
• flache Flugkurve (je flacher der Ball über das Netz fliegt, desto schwieriger ist es für den Gegner, mit einem offensiven und druckvollen Schlag zu antworten)
• erschwerte Wahrnehmung / Finten (eine schnelle Aufschlagbewegung oder eine Änderung des Schlägerwinkels kurz vor dem Balltreffpunkt erschweren dem Gegner, die Rotation des Balles zu erkennen)
3. Schlägerhaltung beim Aufschlagen
Es gibt nicht die eine Idealtechnik beim Aufschlag. Beim Balltreffpunkt muss der Aufschläger je nach beabsichtigter Rotation den Ball zentral oder tangential treffen können, dem Ball die entsprechende Richtung geben und das gewünschte Tempo verleihen, wobei der gesamte Körper die Aufschlagbewegung unterstützen muss.
Bei Vorhandaufschlägen ist es empfehlenswert, den Schläger nicht mit dem normalen „Shake-Hand-Griff“ zu halten. Stattdessen umgreifen die Finger nicht den Griff, sondern balancieren den Schläger auf der Rückhandseite aus. Dies kann individuell nur mit dem Zeigefinger, mit Zeige- und Mittelfinger oder mit allen vier Fingern geschehen. Der Daumen hält den Schläger zwar weiterhin auf der Vorhandseite fest, zeigt nun aber mehr oder weniger stark in Richtung des Schlägerkopfes. Durch diese Schlaghaltung hat das Handgelenk eine größere Bewegungsfreiheit, so dass der Spieler bei der Aufschlagbewegung nicht mit dem Griffende vor seinen Unterarm stößt.
Bei Aufschlägen mit der Rückhand ist ein leichter Rückhand-Griff von Vorteil.
Sofort nach dem Aufschlag muss der Schläger wieder in die Neutralposition zurückgeführt werden.


3.1 Beinarbeit beim Aufschlag
Angriffsspieler stehen in der Regel in der Rückhandecke seitlich zum Tisch und schlagen mit der Vorhand auf, um danach auch mit der Vorhand das Spiel zu eröffnen. Bei Rechtshändern steht der linke Fuß vor dem rechten. Beim Aufschlag wird das Körpergewicht dann vom rechten auf das linke Bein verlagert, wobei der linke Fuß als Drehpunkt genutzt wird, um das rechte Bein in Richtung Tisch zu bewegen. Am Ende der Bewegung zeigen beide Füße in Richtung des Tisches.
Es ist wichtig, nach einem Aufschlag so schnell wie möglich wieder die Grundstellung oder die optimale Stellung für den nächsten Schlag einzunehmen. Am besten versucht man, die Grundstellung einzunehmen, bevor der Rückschläger den Ball berührt. Dadurch gewinnt man als Aufschläger viel Zeit, um den Rückschläger bei seinem Schlag zu beobachten und bestmöglich darauf zu reagieren.
4. Aufschlagprinzipien
4.1 Scheibenwischerprinzip / Propeller
Bei Aufschlägen nach diesem Prinzip vollzieht der Schläger eine bogenförmige Schlagrichtung (Halbkreis), ähnlich wie die Bewegung eines Scheibenwischers am Auto oder der eines Propellers am Flugzeug. So kann Seitoberschnitt, Seitschnitt und Seitunterschnitt erzeugt werden. Zieht man den Schläger am Ende der Bewegung nach unten, kann außerdem Seitunterschnitt und Unterschnitt erzeugt werden
Die Bewegung kann allerdings auch genau umgekehrt ausgeführt werden, so dass der Halbkreis nach oben offen ist. Dann wird Seitunterschnitt, Seitschnitt und Seitoberschnitt erzeugt. Diese Aufschlagvariante kann auch gut mit der Rückhand gemacht werden.
Damit der Rückschläger über die Rotation des Balls im Unklaren bleibt, muss der Balltreffpunkt unmittelbar vor oder nach dem Gipfelpunkt beziehungsweise dem Tiefpunkt der Bewegung liegen.
4.2 Umkehrprinzip
Bei Aufschlägen nach diesem Prinzip ändert sich die Bewegungsrichtung des Schlägers in der Schlagphase. Der Schläger vollzieht eine Bewegung die einem „U“ oder „V“ ähnelt.
Wird der Ball kurz vor oder kurz nach dem Umkehrpunkt getroffen, ist die Rotation des Balls für den Rückschläger nur sehr schwierig zu bestimmen.
4.3 Stip-Aufschlag
Beim Stip-Aufschlag trifft der Aufschläger den Ball in der Hockposition. Entweder wirft der Spieler den Ball zunächst hoch und geht dann in die Knie herunter oder er wirft den Ball direkt aus der Hockposition hoch. Der Balltreffpunkt liegt etwa in Kopfhöhe seitlich neben dem Kopf oder vor dem Kopf.
Früher wurde dieser Aufschlag nur mit der Vorhandseite ausgeführt. Mittlerweile auch mit der Rückhand. Dem Gegner zeigt man dabei vom Ballwurf bis kurz vor dem Balltreffpunkt nur die Schlägerkante, um ihn bis zum allerletzten Moment in Unkenntnis zu lassen, mit welcher Schlägerseite aufgeschlagen wird.
Der Stip-Aufschlag ist in den letzten Jahren – wenigstens im Spitzenbereich – aus der Mode gekommen, doch durch den deutschen Nationalspieler Dimitrij Ovtcharov ist er wieder in den Blickpunkt gerückt. Eigentlich ist dieser Aufschlag nichts Besonderes, da der Gegner ihn während der gesamten Aufschlagbewegung gut sehen kann.
Vorteil des Aufschlages ist, dass man ihn von verschiedenen Positionen hinter der Grundlinie ausführen, ihn gut überall hin auf der gegnerischen Hälfte platzieren und ihm sehr viel Rotation verleihen kann. Außerdem gibt es im Spitzenbereich nicht mehr viele Sportler, die diesen Aufschlag noch praktizieren, so dass die Gegner nur selten die Gelegenheit bekommen, sich an diese Aufschlagvariante zu gewöhnen.

5. Aufschlagtraining
Aufschlagtraining wird speziell für Kinder schnell langweilig. Deshalb reicht ein konzentriertes Training von 10-15 Minuten in jeder Trainingseinheit.
Als Vorübung kann man Effetübungen in der Halle machen. Zunächst soll versucht werden, den Ball um eine Markierung (Stange, Hütchen, Umrandung) in einem Viertelkreis zu schlagen. Gelingt dies, so muss der Ball im Anschluss in einem Halbkreis (Radius circa 5 Meter) geschlagen werden und dabei zum Schluss ein bestimmtes Ziel (Hütchentor, Kasten, Umrandung) treffen.
Um das Training für die Kinder interessanter zu gestalten, kann man diese Übungen auch als Wettkampf veranstalten.
Beherrschen die Kinder die ersten Übungen, wird der Viertel- oder Halbkreis immer kleiner, bis man an die Tischtennisplatte geht. Dort wird zunächst die gleiche Übung auf nur einer Tischhälfte versucht, wobei ein Bierdeckel oder eine Filmdose als Markierung dienen kann. Anschließend spielt man reguläre Aufschläge, die auf der anderen Tischseite einen Halbkreis um eine Markierung vollziehen.
Um Unterschnitt zu erzeugen, kann man als Vorübung einen Korridor aufbauen (Hütchen, Umrandungen). Nun muss der Ball weggeschlagen werden und innerhalb des Korridors zum Spieler zurückrollen. Um den Schwierigkeitsgrad zu steigern, wird der Korridor verschmälert oder der Ball muss auf seinem Rückweg über ein auf dem Boden liegendes Sprungseil zurückspringen.
Am Tisch muss der Ball dann zunächst auf der eigenen Tischhälfte zum Aufschläger bis zur Grundlinie zurückspringen. Danach muss der Ball nach einem regulären Aufschlag ins Netz zurückspringen oder rollen.
Wichtig ist jedoch, darauf zu achten, dass das Aufschlagtraining ohne Zeitdruck stattfindet und die Kinder aus ihrer Ballkiste immer nur einen Ball in die Hand nehmen, damit ein sauberer Ballwurf zustande kommt und das Aufschlagtraining nicht zur Massenabfertigung verkommt.
Es sollten zudem nicht zu viele Aufschlagvarianten gleichzeitig eingeführt werden. Erst wenn eine Aufschlagbewegung verinnerlicht wurde, kann mit der nächsten Variante begonnen werden.
Außerdem sollte man den Schwierigkeitsgrad langsam steigern, damit die Motivation nicht verloren geht. Am besten beginnt man mit Seitschnittaufschlägen, danach Seitunterschnittaufschläge, dann reine Unterschnittaufschläge. Anschließend folgen noch Seitoberschnitt- und Oberschnittaufschläge.
Platzierungshilfen wie Handtücher, Schlägerhüllen, Seile, ein Blatt Papier, Filmdosen, Gardinenband oder Bierdeckel dienen als Motivationshilfen. Um die Rotation des Balles zu erkennen, können farblich markierte Bälle oder ein Rückschlagbrett verwendet werden.
Um eine flache Flugbahn zu trainieren, bieten sich Trainingshilfestangen an, wobei man den Abstand zwischen Netzoberkante und Trainingshilfestange bei erfolgreicher Durchführung der Aufschläge immer weiter verringert.
Auch können die Trainingshilfestangen gut bei halblangen Aufschlägen eingesetzt werden.
Hierbei bildet man mit den Trainingshilfestangen einen schmalen Spalt hinter der Tischgrundlinie, durch die der Ball nach dem ersten Auftreffen auf dem Tisch hindurchfliegen soll.
Aufschlagtraining ist auch als Spiel- oder Wettkampfform möglich. Zum einen kann man versuchen, eine bestimmte Anzahl an Bällen in ein bestimmtes Feld zu spielen. Zum anderen kann man Sätze mit veränderten Regeln spielen, zum Beispiel erhält man zwei oder drei Punkte bei einem direkten Aufschlagpunkt oder es kann nur der Aufschläger punkten.

6. Standardaufschläge
• kurze Aufschläge mit und ohne Unterschnitt, mit Seitschnitt oder Seitunterschnitt oder mit Oberschnittvarianten (bewusst auf der ganzen Breite des Tisches verteilt, wobei der Ball mindestens zweimal auf der gegnerischen Spielhälfte aufticken sollte)
• kurze und lange Aufschläge mit Seitschnitt und Seitunterschnitt in die Rückhand des Gegners und auf den Ellbogen beziehungsweise Wechselpunkt (lange Aufschläge sollten auf oder nahe an der Grundlinie aufspringen)
• lange und schnelle Aufschläge ohne Schnitt überall auf die Grundlinie verteilt (zur Überraschung des Gegners, der häufig zu dicht am Tisch steht oder die Vorhandseite nicht abdeckt)
• halblange Aufschläge mit allen Schnittvarianten, hauptsächlich in die Rückhand und auf den Ellbogen platziert (der zweite Aufsprung des Balles sollte genau auf der Grundlinie sein, damit der Gegenspieler vor die Entscheidung gestellt wird, ob er den Aufschlag offensiv mit einem Topspin hinter dem Tisch attackieren kann oder ihn defensiv returnieren muss)
• entsprechende Rückhandaufschläge mit einer zur Tischmitte orientierten Grundstellung