Saisonrückblick Hinrunde 2007/2008
Bezirksligateam kämpft gegen den Abstieg
Zweite Mannschaft tut sich in der Kreisliga schwer
Dritte Mannschaft musste abgemeldet werden
Jugend belegt guten Mittelfeldrang
A-Schüler belegen hervorragenden zweiten Platz
B-Schülerinnen ebenfalls auf dem zweiten Rang
1. Mannschaft (Bezirksliga, Gruppe Ost)
Erste Mannschaft kämpft gegen den Abstieg – Jörg Heisig konnte nicht ersetzt werden
Die erste Mannschaft wusste bereits vor Saisonbeginn, dass eine harte Spielzeit auf sie zukommen würde, in der man gegen den Abstieg aus der Bezirksliga spielt. Der Verlust von Jörg Heisig als Stammkraft konnte durch Christopher Smolka nicht ersetzt werden. Manfred Scharbaum musste ins mittlere Paarkreuz aufrücken und tat sich dort wie erwartet recht schwer. Außerdem wurden die Doppel der TuWaner – in den letzten Jahren ein Aushängeschild der Mannschaft – entscheidend geschwächt. Viel zu oft ging man mit einem 1:2-Rückstand in die Einzel, während man ein Jahr zuvor noch häufig mit 2:1 oder gar 3:0 startete. Eine Folge war, dass man die Doppelpaarungen veränderte und hin und her experimentierte, doch der erwünschte Erfolg blieb bislang aus.
Daraus folgt, dass die Mannschaft nach der Hinrunde mit 7:15 Punkten (69:86 Spiele) nur den zehnten Platz in der Bezirksliga belegt. Drei Siegen und einem Unentschieden stehen sieben Saisonniederlagen entgegen. Fährt man in der Rückrunde nicht mehr Siege ein, so wird der Abstieg in die Bezirksklasse wohl nicht zu vermeiden sein.
Karsten Steenbrede spielte am oberen Paarkreuz eine gute Hinrunde und kam auf ein Spielverhältnis von 14:7. Andreas Idczak startete dagegen schwach in die Saison (1:7), fand ab dem 7. Spieltag mit der Begegnung beim TV Soest mit neuem Schläger zu seiner alten Form zurück und überzeugte danach mit konstant starken kämpferischen und spielerischen Leistungen, so dass er am Ende noch auf eine Bilanz von 8:11 kam.
Nach einem starken Saisonstart (10:2) schwächelte Daniel Kirner im mittleren Paarkreuz zum Ende der Hinrunde ein wenig und kam letztendlich „nur“ auf eine Bilanz von 12:9. Bei ihm besteht mit Sicherheit noch großes Steigerungspotenzial, denn wieder einmal schlug er die stärksten Spieler in der Mitte, verlor aber sicher geglaubte Spiele, weil er sich immer wieder selbst Schwächen einredete und sich gegen unangenehm spielende Gegner nicht in die Matches hereinkämpfen konnte. Dies gilt es in der Rückserie abzustellen, um seine Teamkollegen mit seinen Siegen mitzureißen.
Manfred Scharbaum hatte in der Mitte einen schweren Stand und kam trotz seiner vorbildlichen kämpferischen Einstellung lediglich auf eine Bilanz von 5:12. In der Hinserie wurde den Bockum-Hövelern somit vor Augen geführt, dass im mittleren Paarkreuz ein starker Akteur fehlt, der eine ausgeglichene Bilanz spielen kann. Dadurch würde Manfred Scharbaum ins untere Paarkreuz rutschen und dort zusammen mit Marcel Brickmann ein schlagkräftiges Duo bilden. Leider ist dieser Spieler aber nicht in Sicht, denn auch Nachwuchshoffnung David Adam war bei seinen zwei Einsätzen in der Bezirksliga gegen den TTK Anröchte und den TV Soest ohne jede Siegchance.
Marcel Brickmann spielte auch in dieser Hinserie stark auf und kam auf ein Spielverhältnis von 11:9, wobei er mehrmals in die Mitte aufrückte und dort auf eine ausgeglichene Bilanz kam. Umso mehr muss man seine Leistung würdigen.
Christopher Smolka bildete mit einer Bilanz von 1:15 eindeutig den Schwachpunkt in der ersten Mannschaft. Gerade in knappen Spielen merkte man ihm die fehlende Sicherheit in seinen Schlägen an, was immer wieder zu leichten Fehlern führte.
In den Doppeln spielte man erstmals seit vielen Jahren eine negative Bilanz von 15:19, während man in der Rückserie der Saison 2006/2007 noch auf ein Spielverhältnis von 24:12 kam. Durch den Ausfall von Jörg Heisig wurden die Doppel entscheidend geschwächt, so dass man in der Regel mit einem 1:2-Rückstand in die Einzelpaarungen ging, wodurch man sofort unter Erfolgsdruck stand.
Die Kombinationen Andreas Idczak/Marcel Brickmann (6:5 gegen Doppel zwei; Rückrunde 2006/2007: 5:5 gegen Doppel eins) sowie Daniel Kirner/Manfred Scharbaum (3:4; Rückrunde 2006/2007: 6:1) konnten nicht an ihre starken Leistungen der Vorsaison anknüpfen. Außerdem fiel mit der Paarung Karsten Steenbrede/Jörg Heisig (2006/2007: 20:3) das letztjährige Spitzendoppel aus. Die neu formierte Kombination Karsten Steenbrede/Christopher Smolka war gegen das Spitzendoppel der Gegner fast immer ohne Chance (1:6), weswegen man die Doppel zur Rückrunde unbedingt umstellen muss.

2. Mannschaft (Kreisliga, Gruppe 1)
Zweite Mannschaft hatte sich die Kreisliga vermutlich einfacher vorgestellt – Nachwuchsspieler David Adam und Maurice Sillus konnten noch nicht überzeugen
Die zweite Mannschaft des TuWa Bockum-Hövel hatte sich die Aufgabe in der Kreisliga mit Sicherheit einfacher vorgestellt. Nach drei Siegen und sieben Niederlagen (55:77 Spiele) belegt die Mannschaft nur den zehnten Tabellenrang.
Überraschend war, dass viele Spiele in der tieferen Klasse deutlich mit 3:9 oder 4:9 verloren gingen. Zudem holte man alle sechs Punkte der Hinserie in der heimischen Ferdinand-Hübner-Halle. Will man den Abstieg verhindern, so muss man sich auch auswärts deutlich stärker präsentieren, was aber im letzten Meisterschaftsspiel der Hinserie bei der 4:9-Niederlage beim Tabellenschlusslicht CVJM Billmerich gründlich misslang.
Die Gründe für die schwache Hinserie sind vielfältig. Unsere Nachwuchshoffnungen David Adam (5:13) und Maurice Sillus (0:18) wussten noch nicht zu überzeugen. Zur Ehrenrettung von Maurice Sillus muss man aber erwähnen, dass er beim 9:3-Erfolg über den ASC 09 Dortmund einen Dreisatzsieg über Wippermann feierte, der aber nicht mehr in die Spielwertung einging. Vielleicht wäre für ihn die Hinserie anders verlaufen, wenn dieser Sieg gezählt hätte, denn der junge TuWaner zeigte teils gute Leistungen, verlor seine Spiele aber häufig unglücklich im Entscheidungssatz. Da auch Dieter Brendel mit einer Bilanz von 4:9 hoch negativ spielte, konnten die drei Mannschaftskameraden Jochen Sieber (10:6), Detlef Brickmann (10:8) und der nach seinen Oparationen wieder erstarkte Klaus Verstegen (9:4) diese Schwächen nicht ausgleichen. Dadurch kam man in den Einzeln nur auf ein Spielverhältnis von 41:61.
Wie auch die erste Mannschaft verliefen die Doppel beim Kreisligateam nicht nach Plan, denn man spielte mit 14:16 eine knapp negative Bilanz. Zwar überzeugte die Abwehrkombination Jochen Sieber/Klaus Verstegen (7:1) erneut, doch gerade David Adam/Maurice Sillus (1:7) hatten bei ihren zahlreichen knappen Fünfsatzniederlagen nie das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite. Detlef Brickmann und Dieter Brendel kamen außerdem auf eine Bilanz von 2:4.
Durch die mannschaftsinternen Umstellungen – Klaus Verstegen rückt für Maurice Sillus in die Mitte und Jochen Sieber und David Adam tauschen am oberen die Positionen – hofft man auf eine bessere Rückserie, zumal man nun immer in Bestbesetzung antreten kann, da keine Stammspieler wegen Urlaubs fehlen.

3. Mannschaft (2. Kreisklasse, Gruppe 3)
Dritte Mannschaft musste leider vom Spielbetrieb abgemeldet werden – Spitzenspieler Uli Lindemann-Kottmann mit langwieriger Verletzung
Nach dem dritten Spieltag musste die dritte Mannschaft des TuWa Bockum-Hövel leider durch Kapitän Marcel Sillus vom Spielbetrieb abgemeldet werden.
Die Gründe hierfür sind zahlreich. Zunächst fiel beziehungsweise fällt Abteilungsleiter und Spitzenspieler Uli Lindemann-Kottmann wegen einer Armverletzung auf unbestimmte Zeit aus. Wegen Urlaubs oder aus privaten Gründen standen an den ersten Spieltagen nur jeweils vier Spieler zur Verfügung. Durch große Anstrengungen von Marcel Sillus und viel Überredungskunst sprangen zwar noch unsere „Oldies“ oder die Jugendspieler Yasin Ochudlo und Patrick Seewald ein, doch dieser Zustand konnte keine Dauerlösung sein. Also musste man die Konsequenz ziehen und die Mannschaft abmelden, was besonders schade für die motivierten Spieler des Teams ist, die nun für den Rest der Hinrunde nicht mehr zum Einsatz kamen.
1. Jugend (2. Kreisklasse, Gruppe 2)
TuWa-Jugend belegt ordentlichen sechsten Tabellenplatz in einer zweigeteilten Liga – Patrick Seewald und Yasin Ochudlo erzielen hoch positive Bilanzen
Die Jugend des TuWa Bockum-Hövel belegt in der 2. Kreisklasse zum Abschluss der Hinserie mit 10:8 Punkten und 53:44 Spielen einen ordentlichen sechsten Tabellenplatz.
Besonders auffällig ist die Zweiteilung der Liga, in der die ersten sechs Mannschaften einen deutlichen Leistungsunterschied zum Rest der Liga aufweisen.
Klassenprimus ist der TSV Berge mit 17:1 Punkten vor dem SV Westfalia Rhynern II mit 16:2 Zählern, wobei die Berger ihren einzigen Punktverlust am siebten Spieltag beim 7:7-Unentschieden gegen die TuWaner hinnehmen mussten. Am unteren Ende der Tabelle finden sich der SV Westfalia Rhynern III (6:12), der TuS Lohauserholz (5:13), der TTC Grün-Weiß Bad Hamm IV (2:16) und der CVJM Hamm II (0:18).
Bei den Bockum-Hövelern stehen vier Siegen und zwei Unentschieden drei Saisonniederlagen gegenüber. Hätte die Jugend nur einen einzigen Punkt mehr eingefahren, wäre sie auf den vierten Tabellenrang vorgerutscht. Diesen Platz gilt es nun in der Rückrunde anzustreben. Vielleicht ist sogar noch etwas mehr möglich. Dass das Potenzial durchaus vorhanden ist, zeigte das Team beim Remis in Berge.
Yasin Ochudlo und Patrick Seewald an den Positionen eins und zwei haben klar positive Bilanzen von 14:8 beziehungsweise 15:5 vorzuweisen. Christopher Ehle erkämpfte sich an Brett drei ein ausgeglichenes Spielverhältnis von 9:9, während Dennis Peplow in seiner ersten Meisterschaftssaison 6:11 spielte. Er kann sich auch auf Grund seines Trainingsfleißes in der Rückrunde aber weiter steigern und kann auf eine ausgeglichene Bilanz kommen. Insgesamt kam man in den Einzeln auf ein Spielverhältnis von 45:34.
In den Doppeln wussten die TuWaner noch nicht zu überzeugen, da beide Doppelpaarungen knapp negativ spielten. Das Spitzendoppel mit Yasin Ochudlo und Patrick Seewald kam auf eine Bilanz von 4:5, Christopher Ehle und Dennis Peplow spielten 3:4. Hier gibt es in der Rückrunde sicherlich noch großes Steigerungspotenzial.

A-Schüler (1. Kreisklasse, Gruppe 2)
Schülermannschaft übertrifft mit 2. Platz alle Erwartungen – Steven Kucznierz weiß als Spitzenspieler zu überzeugen
Die Schülermannschaft hat in der 1. Kreisklasse eine überzeugende Hinserie gespielt und belegt mit 16:4 Punkten (72:34 Spielen) einen hervorragenden zweiten Platz.
Stärker war nur der VfJ Lippborg, der ungeschlagen mit 20:0 Punkten (80:17 Spiele) den ersten Tabellenrang einnimmt. Am vorletzten Spieltag mussten sich die TuWaner den Lippborgern mit 4:8 geschlagen geben.
Die zweite Saisonniederlage steckten die TuWaner ebenfalls mit 4:8 gegen die zweite Mannschaft des VfJ Lippborg ein, wobei man erwähnen muss, dass die Bockum-Höveler zu dieser Partie nur mit drei Spielern anreisten.
In der Regel gewannen die A-Schüler ihre Spiele relativ deutlich mit 8:3 und 8:4. Auch drei 8:0-Erfolge gegen den TuS Uentrop, den CVJM Billmerich und den SSV Mühlhausen-Uelzen II stehen zu Buche. Richtig eng wurde es nur ein Mal beim Auswärtsspiel in Berge, als die TuWaner den Sack bei einer klaren Führung nicht zumachten, sich letztendlich aber noch über einen knappen 8:6-Sieg freuen durften.
Obwohl er aus schulischen Gründen in dieser Saison nur noch einmal in der Woche trainieren kann, präsentierte sich Steven Kucznierz an Position eins sehr stark und erspielte sich eine Bilanz von 21:4. Dem standen Sebastian Suranyi (14:7) und Philip Barmführer (14:4) fast in nichts nach. Lediglich Dennis Bröking an Position vier fällt leistungsmäßig ein Stück ab und kam lediglich auf ein Spielverhältnis von 6:12. Somit kommt man in den Einzeln auf eine Gesamtbilanz von 57:29.
Erfreulich ist die gute Doppelbilanz der A-Schülermannschaft. Das Spitzendoppel mit Steven Kucznierz und Sebastian Suranyi verließ in jeder Partie als Sieger den Tisch und kam auf eine makellose Bilanz von 10:0. Philipp Barmführer und Dennis Bröking erspielten sich eine ausgeglichene Bilanz von 4:4.
Nehmen unsere Schüler das Training im neuen Jahr noch etwas ernster, so können sie noch deutlichere Fortschritte erzielen.

B-Schülerinnen (Kreisliga, Gruppe 2)
Hannah Kleimann und Carina Fuchs belegen einen starken zweiten Platz
In ihrer ersten Meisterschaftssaison für den TuWa Bockum-Hövel belegten Hannah Kleimann und Carina Fuchs bei den B-Schülern/innen mit 16:4 Punkten einen hervorragenden zweiten Platz.
Besser war lediglich der VfL Mark, der alle zehn Saisonspiele ohne Spielverlust gewann und eine makellose Bilanz von 20:0 Punkten und 30:0 Spielen aufweist. Den dritten Platz nahm der SuS Scheidingen II mit 14:6 Punkten ein. Dahinter folgen der TuS Lohauserholz, SuS Scheidingen und der TuS Uentrop II mit jeweils 12:8 Zählern.
Die fünf übrigen Teams der Liga weisen klar negative Bilanzen auf: CVJM Hamm (8:12), VfJ Lippborg (6:14), TuS Uentrop (4:14), TuS Lohauserholz (2:18), VfJ Lippborg (2:18).
Besonders Hannah Kleimann spielte eine ausgeglichen starke Serie. Carina Fuchs muss sich in den Meisterschaftsspielen noch ein wenig steigern, doch auch sie erzielt schnelle Fortschritte im Training, so dass mit unserem jungen TuWa-Duo auch in der Rückrunde zu rechnen sein wird.
Abteilungsversammlung (15. November 2007)
21 Teilnehmer erschienen zur Versammlung der Tischtennis-Abteilung am 15. November 2007 im Aufenthaltsraum der Ferdinand-Hübner-Halle.
Nach der Begrüßung der Anwesenden durch Abteilungsleiter Uli Lindemann-Kottmann, blickte Schüler- und Jugendwart Dieter Ende auf die Hinserie zurück. Er sagte, dass die Jugend einen guten Mittelfeldrang belege, während die A-Schüler und die B-Schülerinnen auf vorderen Tabellenplätzen rangieren.
Für die erste Mannschaft berichtete Karsten Steenbrede, dass man wie erwartet gegen den Abstieg spielt und dringend einen Spieler bräuchte, der im mittleren Paarkreuz ausgeglichen spielen kann. Da dieser Akteur aber nicht in Sicht ist, müsse man die wichtigen Partien gegen Saxonia Dortmund und Borussia Dortmund III unbedingt gewinnen. Da man in der Hinserie viele Partien knapp mit 5:9 oder 6:9 verloren hat, bleibt die Hoffnung auf den Klassenerhalt aber noch bestehen.
Auch Klaus Verstegen, Mannschaftsführer des Kreisligateams, sagte, dass man gegen den Abstieg spiele. Bisher habe man alle sechs Punkte zu Hause geholt und war zuhause nur Spitzenreiter TuS Rahm II klar unterlegen. Auswärts bestehe aber noch deutliches Steigerungspotenzial. Am besten könne man damit bereits am letzten Spieltag der Hinrunde beginnen, wenn man beim Tabellenschlusslicht CVJM Billmerich antritt. Da man in der Hinserie aber nur vier Heimspiele bestritten habe, blickte auch Klaus Verstegen mit Zuversicht auf die Rückrunde.
Marcel Sillus teilte den Versammlungsteilnehmern mit, dass die dritte Mannschaft nach dem dritten Spieltag abgemeldet werden musste. Es standen einfach zu wenig Spieler zur Verfügung, obwohl bereits die Jugendlichen Yasin Ochudlo und Patrick Seewald sowie unsere „Oldies“ aushalfen.
Wichtiger Bestandteil der Versammlung waren die Mannschaftsaufstellungen für die Rückrunde. Da die dritte Mannschaft leider während der Hinserie vom Spielbetrieb abgemeldet werden musste, einigte man sich sehr schnell über die Aufstellungen.
Die Bezirksligamannschaft geht in unveränderter Stammformation an die Platten. Manfred Scharbaum und Marcel Brickmann tauschen lediglich die Positionen vier und fünf, so dass Marcel nach seinen guten Leistungen und einer ausgeglichenen Spielbilanz in der Mitte eine Chance erhält. Jörg Heisig wurde an Position sechs aufgestellt, kommt aber lediglich als Ersatzspieler zum Einsatz. Dafür wurde Thomas Jäkel an die Spitzenposition in der zweiten Mannschaft gesetzt, soll aber ebenso als Verstärkung für die erste Mannschaft fungieren. Wie Thomas Tuschen.
Somit geht das Bezirksligateam in folgender Aufstellung in die Rückserie:
1. Mannschaft:
1. Karsten Steenbrede
2. Andreas Idczak
3. Daniel Kirner
4. Marcel Brickmann
5. Manfred Scharbaum
6. Jörg Heisig
7. Christopher Smolka
Auch in der Kreisligamannschaft wurde mannschaftsintern umgestellt. Am oberen Paarkreuz tauschen David Adam und Jochen Sieber die Positionen. Zudem rückt Klaus Verstegen nach einer starken Hinrunde für Maurice Sillus in die Mitte, der in der Rückrunde die Position sechs bekleiden wird. Wie bereits in der Hinserie wird Thomas Tuschen als Ersatzspieler fungieren. Außerdem werden alle Spieler der abgemeldeten dritten Mannschaft nun im Kreisligateam gemeldet.
2. Mannschaft:
1. Thomas Jäkel
2. Jochen Sieber
3. David Adam
4. Detlef Brickmann
5. Klaus Verstegen
6. Dieter Brendel
7. Maurice Sillus
8. Thomas Tuschen
9. Uli Lindemann-Kottmann
10. René Staar
11. Marcel Sillus
12. Günter Heisig
13. Christoph Kemper
14. Arthur Templin
15. Olaf Brendel
16. Gerd Adam
17. Günter Steenbrede
18. Dieter Ende
19. Manfred Deimer
20. Horst Ernst
21. Herbert Scharf
22. Ewald Stöver
Die Nachwuchsmannschaften werden in der Rückserie in unveränderter Aufstellung an die Tische gehen.
Klaus Verstegen fragte unter dem Punkt „Verschiedenes“ nach, ob sich Spieler finden, die in der Justizvollzugsanstalt Werl ein Tischtennismatch gegen die Inhaftierten spielen würden. Spontan erklärten sich zahlreiche Spieler dazu bereit. Klaus Verstegen wird den „Freiwilligen“ den genauen Termin noch mitteilen.
Verständlicherweise wird diese Partie für die TuWaner ein Auswärtsspiel werden, bei dem es hauptsächlich darum geht, dass die Insassen eine Abwechslung vom eintönigen Gefängnisalltag bekommen. Klaus Verstegen erklärte zudem, dass die Bockum-Höveler die Partie nicht zu ernst nehmen und eher mit als gegen die Gefangenen spielen sollen, da ihre Gegner reine Hobbyspieler sind und es in erster Linie um den Spaß am Tischtennissport geht.
Manfred Scharbaum sprach danach noch an, dass Björn Smolka die erste Mannschaft beim Jubiläumsturnier am 25. August 2007 zu einem Freundschaftsspiel gegen seine Münchener Mannschaft eingeladen hat. Dieses findet am Samstag, dem 31. Mai 2008 in München statt. Nun will Manfred Scharbaum zusammen mit Björn Smolka eine Fahrt nach München organisieren, die bereits am Donnerstag (29. Mai) oder Freitag (30. Mai) beginnen soll. Die Rückfahrt findet höchstwahrscheinlich am Sonntag, dem 1. Juni oder am Montag (2. Juni) statt. Wer mitfahren möchte, sollte sich bitte spätestens bis Mitte Januar bei Manfred Scharbaum melden, damit er mit den konkreten Planungen beginnen kann. Da – unter anderem – Andreas Idczak Flugangst hat, werden wir höchstwahrscheinlich mit der Bahn (29-Euro-Ticket) oder mit Pkws/Bullis nach München reisen.·St.
